Was machen wir hier eigentlich?

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Um diese Frage für Euch mal zu beantworten, hier unsere Kurse:

Media Management
Montags, 10:00 – 13:00 Uhr

Hier geht es in erster Linie um IMC (Integrated Marketing Coummunication) und dessen Management. Die Themen die wir behandeln lauten z.B.: Current IMC Practice, Communication Theory & Research, Public Relations & Marketing, E-Commerce & Relationship Marketing, Professional Practice Activities, Analysing Communication Strategies, Media Planning & Buying, International Brands & IMC und Devising Communications & Strategies. Dies ist allerdings auch das Fach, was wir nicht weiterempfehlen würden (Prof-Problem)…

Tourism & Hospitality Marketing
Dienstags, 17:00 – 20:00 Uhr

Ist zwar eigentlich nicht unsere Richtung, aber es ja auch mal gut über den Tellerrand zu gucken. Zudem ist dies ein Pflichtfach für uns 😉 (weil wir direkt am ICMS eingeschrieben sind). Hierbei geht es, wie der Name schon sagt, um das Marketing für die Tourismus- und Bewirtungsbranche.

Managing Service Relationships
Mittwochs, 10:00 – 13:00 Uhr

Unser wahrscheinlich bestes Fach. Hierbei geht es um das Management von Dienstleistungsbeziehungen. Der Professor kommt aus der Praxis (arbeitet immer noch) und hat viel Ahnung. Absoluter Profi. Ich staune immer wieder über den Praxisbezug und darüber, wie viele Vergleiche und Anwendungen man zu DMS (unser alter Arbeitgeber) ziehen kann. Hier lernen wir was.

Hotel Management Simulation
Mittwochs, 17:00 – 20:00 Uhr

Wenn Managing Service Relationships das beste Fach ist, macht dieses Fach am meisten Spaß. Hierbei sind wir (jeweils in Gruppen) neue Eigentümer von virtuellen Hotels und müssen diese innerhalb von 3 Jahren zum Erfolg führen. Die Ausgangssituation ist für alle Gruppen identisch (Hotel wurde durch Miss-Management herunter gewirtschaftet und macht nur noch Verluste, Mitarbeiter sind extrem unzufrieden und unmotiviert und die Kunden haben den Glauben an „ihr altes“ Unternehmen verloren) und es kann jeweils monatlich eine Vielzahl von „Entscheidungen“ getroffen werden, die mittel- und unmittelbare Auswirkungen auf den Erfolg des Unternehmens haben. Das ganze funktioniert natürlich am PC, die Simulationssoftware nennt sich HOTS (Hotel Operating Training Software) und ist in der akademischen und industriellen Welt ziemlich hoch angesehen. And we’re doing quiet well…

So sieht also unsere Woche aus.

P.S.: Wer glaubt, wir haben ja nur 12 Stunden/Woche zu arbeiten, der irrt. Pro Fach erhalten wir 4 „credit points“ (wir benötigen 32 credit points um unseren Master zu erhalten). Hierbei sind pro credit point 3 Stunden/Woche angesetzt, wodurch wir auf 48 Stunden/Woche kommen (4 Kurse x 4 CP x 3 Stunden/Woche). Das ist zwar nicht immer gleichverteilt (zu Prüfungen und Hausarbeiten verdichtet sich die Arbeitszeit komischerweise immer), trifft aber die tatsächlich aufgewendete Zeit recht gut.

Für die letzten beiden Hausarbeiten (eine davon mit Präsentation), die in der letzten Woche abzugeben waren, haben wir zum Teil bis Nachts um 03:00 Uhr gearbeitet. Da natürlich alles auf Englisch gemacht werden muss, dauert logischerweise auch das arbeiten etwas länger…

Und zu letzt möchten wir noch die internationalität des Studiums hervorheben. So haben wir z.B. in unserer Gruppe für Media Management noch einen weiteren Deutschen und einen Brasilianer, bei Tourism & Hospitality Marketing arbeite ich mit einem Amerikaner und zwei Thailänderinen, während Anja mit einer Nord-Koreanerin und zwei weiteren Asiatinnen arbeitet. In Managing Service Relationship legt der Lecturer mehr wert auf Einzelarbeit, deswegen haben wir nur für die 2. Hausarbeit eine Gruppe zusammen mit einem Deutschen. In Hotel Management Simulation führen wir das Hotel zusammen mit einem Mädchen aus China.

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Eine Antwort to “Was machen wir hier eigentlich?”

  1. Anett Says:

    … das hab ich mich auch länger schon gefragt ;O) uuuuiiii

    Bloss gut, dass Ihr die Fachbeschreibung nachher noch um das grosse PS: ergänzt habt, sonst wäre ich vor Neid fast aus den Socken gerutscht. Ich glaube aber ich komme das Ganze mal „controllieren“ – hehe.

    Grüessli und guten Start in die nächste 48-Stunden-Woche.
    Mich erwarten „nur“ 42 Stunden, zzgl. jedoch 2 Stunden Betriebsfeuerwehr am Mittwoch. Yuhuuu.
    Nun sollte ich mich aber noch zu ein wenig Hausarbeit (praktischer Art) motivieren – ha je, das ist nun wirklich kein Geschenk …

    Bussi
    Anett

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