Tropische Tage in den Subtropen

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Hier kommt unser Ostküsten-Trip-Beitrag Teil 2:

Am 24.11. sind wir von Sydney nach Cairns geflogen.

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Landeanflug auf Cairns

Zwischen der Landung (09:15 Uhr) und der Abholung des Mietwagens (12:00 Uhr) hatten wir etwas mehr als zweieinhalb Stunden Zeit, die wir für eine Sightseeing Tour auf eigene Faust genutzt haben. Gestartet sind wir an der Strandpromenade, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Trinity Bay und die kilometerlangen Hotel- und Apartmentblocks hat.

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Jan und Klaus…

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Wir in Cairns

Weiter ging es dann zur Marlin Marina – dem Yachthafen von Cairns mit dem Pier Marketplace im Hintergrund, in dem unter anderem ein riesiges Luxushotel und mehrere Restaurants sind. Leider haben wir kein Bild von der Marina, dafuer aber von der Lagune auf dem Weg dahin.

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Lagune direkt an der Kueste von Cairns

Die Boote im Yachthafen waren übrigens durchschnittlich 5-6 mal so groß als wie wir es aus Flensburg kennen! Und die Preise der Restaurants auch. 🙂 Aber wie überall in Australien war auch in Cairns McDonald’s nicht weit entfernt. Direkt am Anfang der Esplanade und mitten im Zentrum der Stadt haben wir das rot-gelbe Logo schon von weitem leuchten sehen.

Mit vollem Bauch haben wir Punkt 12 Uhr unseren Mietwagen von Budget abgeholt. Anschließend haben wir im Calypso Backpacker eingecheckt und sind direkt weiter auf Erkundungsreise gegangen, die uns zum Lake Birron, einem Rainforest Walk und zu den Wasserfällen Millaa Millaa Falls, Zillie Falls und Ellinjaa Falls geführt hat.

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Die Landschaft der etwa 80km langen Strecke dahin war wirklich gigantisch (Waterfall Circuit), genauso wie die Wasserfälle!

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Landschaft unterwegs

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Millaa Millaa Falls

Auf dem Rückweg haben wir noch eine abendliche Führung im Paronella Park mitgemacht. Der Paronella Park ist ein im Regenwald erschaffter „Park“, u.a. mit einer reichen Planzenvielfalt, einem spanischen Schloss und einem Wasserfall, welche am Abend idyllisch beleuchtet sind.

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Paronella Park

Und weil es so schön war, haben wir am späten Abend Cairns nochmal bei Dunkelheit besichtigt und zumindest unsere Füße in der traumhaften Lagune bei 27 Grad um 22:00 Uhr abgekühlt.

Am nächsten Morgen haben wir Cairns verlassen und uns entlang der Küstenstraße (Captain Cook Highway) auf nach Cape Tribulation gemacht. Am Palm Cove Beach, Ellis Beach und Rex Lookout haben wir Zwischenstopps gemacht und die paradiesischen Aussichten an den mit schönsten Sandstränden Australiens genossen.

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Palm Cove Beach

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Strandherz am Palm Cove Beach

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Rex Lookout

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Ausblick vom Rex Lookout

Wenn man an die Strände kommt wundert man sich im ersten Moment, warum es teilsweise so menschenleer ist. Die Erklärung liegt darin, dass in den subtropischen Gewässern zwischen November und April gefährliche Box-Jellyfish-Quallen präsent sind. Deshalb sollte man nur an Stränden baden, die mit Netzen gesichert sind.

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Jellyfish-Netz am Ellis Beach

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Das Strandleben wird in Australien sehr ernst genommen
(UV-Strahlung, Jellyfishes, Lifeguards usw.)
P.S.: Wassertemperatur 27 Grad

Nachdem wir den Daintree River mit der Autofähre überquert haben, haben wir die Länge unserer Zwischenstops deutlich gekürzt – einen weiteren Lookout auf dem Weg nach Cape Tribulation haben wir innerhalb von 2,5 Sekunden im Vorbeifahren besucht, ne Jani. 😉

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Faehre Daintree River
(man beachte das Krokodil-Warnschild!)

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Ohne Worte

Am Thornton Beach gab es dann nochmal eine größere Pause. Am Nachmittag sind wir in Cape Tribulation angekommen, haben in unserem Backpacker „PK’s Jungle Village“ eingecheckt und anschließend die einmalige Landschaft des Daintree National Parks erkundet. Hier treffen vom Regenwald überwucherte Berge unmittelbar auf die Sandstrände – „Where the reef meets the rainforest“.

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Coconut Beach (Cape Tribulation)
(der Berg am Ende vom Strand ist das Cape)

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Am Coconut Beach

Leider kann man auch hier nicht baden, denn neben den giftigen Quallen gibt es zudem Krokodile im Wasser. Nachdem wir uns am Coconut Beach ausgetobt haben, ging es auf zum 1,2 km langen Rainforest-Walk (Dubuji boardwalk), welchen wir Dank der „tüchtigen“ Jungs erst nach einem 30-minütigen „Betonstraßen-Walk“ und kurz vor der Dämmerung gefunden haben. 😉 Am Abend gab es im Backpacker zum Abschluss eines aufregenden Tages teure Nudeln ohne Geschmack.

Fortsetzung folgt…

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