Von Cape Tribulation nach Magnetic Island

by

Hier kommt unser Ostküsten-Trip-Beitrag Teil 3! 

Nach einer heißen Nacht im Backpacker (Klimaanlage ist Standard in den meisten Zimmern, Nachts aber zu laut), haben wir am dritten Tag am Cape Tribulation Beach gemütlich gefrühstückt.

eastcoast-trip-142.jpg
Fruehstueck am Strand

Bei Toast mit Pseudo-Nutella haben wir auf die morgendlichen seichten Wellen des Pazifiks geblickt und sind im Anschluss zum Kulki Lookout (150m entfernt) gewandert.

eastcoast-trip-143.jpg
Cape Tribulation Beach

eastcoast-trip-150.jpg
Sand“herz“

Nachdem wir den Schriftzug CAPE TRIBULATION noch für das obligatorische Sand“herz“-Foto verwewigt haben, waren unsere Stunden in Cape Tribulation auch schon wieder vorbei und seitdem hat unsere Tour einen neuen Begriff ins Leben gerufen: „Speed Tourism“! 🙂 Wir haben uns dann also SCHNELL auf den Weg Richtung Süden nach Port Douglas gemacht und sogar für 5 Minuten nochmal am 2,5 Sekunden Lookout vom Vortag angehalten (direkt am Daintree National Park).

wherever-56.jpg
Ausblick vom 2,5 Sekunden Lookout: Regenwald

Mittags sind wir in Port Douglas angekommen, haben einen Spaziergang am Hafen gemacht, eine Kleinigkeit gegessen (nachdem wir 5 Runden durch den Ort gedreht und kein McDonald’s, kein Hungry Jacks und auch kein Subway gefunden haben) und ein Backpacker gesucht.

eastcoast-trip-157.jpg
Hafen in Port Douglas

Am Nachmittag hieß es dann RELAXEN am Strand und sich bei einem Schokoriegel und viel Wasser von den ganzen Rainforest-Walks ausruhen. Trotz des Jellyfish-Netzes waren wir nicht baden, da gerade Ebbe und daher kaum Wasser im Bereich des Netzes zum Baden war (das ist die offizielle Begründung, die inoffizielle Begründung: wir waren einfach zu faul 😉 ).

wherever-78.jpg
Strand in Port Douglas

wherever-62.jpg
…mit Herz

Gegen Abend wurden wir dann aber tatsächlich nochmal richtig aktiv und haben am Strand Frisbee gespielt. Die Frisbee haben wir an diesem Abend leider auch das letzte Mal gesichtet. SORRY SANDRA!! – Der Pazifik hat sie Jan einfach weggenommen (übrigens nicht das erste Mal, dass wir etwas im Pazifik verloren haben…)! Außerdem haben wir den Lookout Point am Strand erklimpt und zur Belohnung für die Strapazen einen herrlichen Blick über den Strand erhalten.

eastcoast-trip-162.jpg
Ausblick vom Lookout in Port Douglas

Aber das war noch längst nicht das Ende unserer aktiven Phase. Am Abend gab es selbstgekochte Nudeln mit Tomatensoße. Hmmmmmmm Lecker!!! Und um Welten besser als die vom Vorabend im PK’s Jungle Village. Nach unserem „Selbstkochabend“ ging es dann ab in die Hängematten am Pool des Backpackers zum Ausspannen.

wherever-87.jpg
Wer fleissig kocht, darf auch geniessen

Zum offiziell ausgeschilderten Lookout Point von Port Douglas sind wir am nächsten Morgen gefahren und nach 2 Minuten auch wieder weggefahren, denn der Blick von dem Lookout Point am Strand war wirklich besser (wir verwöhnten Kinder! 🙂 ). Eigentlich wollten wir an diesem Tag bis nach Magnetic Island durchfahren, haben bei unserem Zwischenstopp in Mission Beach jedoch festgestellt, dass es dafür schon zu spät ist, da die Fähre nach Magnetic Island nur bis 18 Uhr fährt.

wherever-110.jpg
Zwischenstop…

wherever-111.jpg
…in Mission Beach

Deshalb haben wir uns für Ingham als Übernachtungsort entschieden. Ingham ist eine kleine italienische Stadt an der Ostküste, in welcher jedoch nichts los ist. Das Motel mit gebuchtem Doppelzimmer war dafür aber günstig und Klaus hat bei der Buchung sogar noch eine Milch obendrauf bekommen – das hat die Stadt für uns so sympatisch gemacht. Auch der 5km entfernte Forest Beach lässt uns gerne an Ingham zurück erinnern.

eastcoast-trip-172.jpg
Forest Beach

eastcoast-trip-170.jpg
Sandfigur Forest Beach

Am Morgen unseres 5. Tages sind wir schon um 6 Uhr aufgestanden, da wir vor Magnetic Island noch zu den Wallaman Falls fahren wollten, der mit 268m der höchste Wasserfall Australiens ist. Als wir ankamen war der Wallaman Falls noch von einer dicken Nebelschicht eingehüllt.

wherever-120.jpg
Wallaman Falls von der Aussichtsplattform im Nebel

Da wir den Wasserfall auch von der Nähe sehen wollten, haben wir uns auf einen 1,5km langen und ziemlich anstrengenden Fußmarsch durch den Regenwald mit Regen, nassen Steinen und Laub und zudem einem starken Gefälle gemacht. Der Anblick war jedoch unbeschreiblich als wir vor dem Wasserfall standen!!

wherever-125.jpg
Wallaman Falls vom Weg aus fotografiert

wherever-138.jpg
Unten angekommen

wherever-142.jpg
Wallaman Falls in seiner ganzen Groesse

Am frühen Nachmittag haben wir Townsville, eine sehr industrielle Stadt mit großem Frachthafen, erreicht. Von dort sind wir mit unserem Auto per Fähre nach Magnetic Island gefahren. Zuvor haben wir noch den kostenlosen Internetzugang bei der Fährgesellschaft „FantaSea“ genutzt, Bilder von den Kameras auf unsere USB-Sticks geladen, eMails gecheckt und das Gratis-Obst verputzt.

Die ca. einstündige Überfahrt haben wir mit einer leckeren Baguettestange und einem Frischkäse-Dip von Woolworths verbracht. Übrigens waren wir bei unserer Trip-Planung nicht 100%-ig sicher, ob wir Magnetic Island wirklich besuchen wollten, da wir nicht wussten ob die Insel wirklich so „magnetisch“ ist und ja auch recht hohe Fährkosten anfallen ($144). Um es kurz zu machen: Es hat sich gelohnt!

magnetic-island-2.jpg
Magnetic Island

Magnetic Island hat über 15 traumhafte (und zum Teil auch menschenleere) Sandstrände, die von gewaltigen Steinbrocken und Felsen umgeben sind. Über die gesamte Insel und ihre Berge führen wunderschöne Wanderwege, von wo man einen tollen Ausblick über die Insel, den Pazifik und das Festland hat. Außerdem ist man sehr naturnah.

eastcoast-trip-187.jpg
Ohne Worte…

Direkt nach unserer Ankunft haben wir in unserer Unterkunft „Bungalow Bay Koala Village“ eingechekt, welche wir von unterwegs telefonisch vorgebucht haben. In einer süßen 10m² „Hütte“ im halb-Dschungel hatten wir ein Doppelbett (haben nur für 2 Leute bezahlt – müssen ja sparen 😉 ), Kühlschrank, Ventilator und Klimaanlage – also voll ausgestattet.

magnetic-island-7.jpg
Unsere „Huette“

Zunächst haben wir eine kleine Insel-Rundtour mit einigen Zwischenstops an malerischen Stränden gemacht.

eastcoast-trip-189.jpg
Rundtour auf Magnetic Island

eastcoast-trip-182.jpg
Magnetic Island – Radical Bay

eastcoast-trip-183.jpg
Sandherz

Unterwegs haben wir aus dem Autofenster noch ein Wallabie (kleines Känguruh) gesehen. Am Abend wollten wir vom West Point Beach den Sonnenuntergang ansehen (Strand zeigt nach Westen). Nachdem wir im IGA-Supermarkt noch etwas eingekauft haben, sind wir losgefahren. Wie in der Karte zu sehen war, war der größte Teil des Weges ein „unsealed track“, was Sand-/Schotterweg mit 10-15cm tiefen Schlaglöchern bedeutet. Irgendwie hat sich die Fahrt dann doch länger hingezogen, so dass wir den Sonnenuntergang natürlich verpasst haben. ;-( Trotzdem war der Abend am Strand sehr nett.

eastcoast-trip-197.jpg
West Point Beach

Auf der Rückfahrt über den Schotterweg haben wir ca. 150 Frösche bei Ihrem all-abendlichen Liebestreff getroffen (und einige auch unseren Unterboden)… 😉

Am nächsten Tag sind wir dann pünktlich aufgestanden und haben in der Radical Bay auf einem Felsen gefrühstückt – Toast mit Marmelade. Übrigens waren wir auch hier wieder alleine am Strand.

magnetic-island-10.jpg
Fruehstueck

Nach ein paar Kletterpartien von Klaus auf den Felsen kam dann langsam die Sonne hinter den Wolken hervor und brannte wieder heftig. Wir sind daraufhin losgezogen und sind einen Wanderweg zu den Militäranlagen, die die Briten im 2. Weltkrieg genutzt haben, gelaufen. Auf dem Weg kam uns ein Ranger hinterher, der einen Koala wieder in die freie Wildnis entlassen wollte. Mit ein paar anderen Touristen durften wir dann bei diesem Schauspiel zuschauen. Wir wussten gar nicht, dass Koalas so laut knurren und sich wehren können…

magnetic-island-18.jpg
Koala wird freigesetzt

magnetic-island-28.jpg
Walking-Track

Oben angekommen haben wir dann die verschiedenen Artillerie-Anlagen besichtigt und den Ausblick genossen.

magnetic-island-25.jpg
Ausblick von oben

Nachdem wir noch zwei weitere Strände besucht haben, haben wir gegen Mittag dann wieder die Fähre zurück nach Townsville genommen. Zurück auf dem Festland haben wir nochmals das kostenlose Internet genutzt und uns auf den Weg in unser nächstes großes Abenteuer gemacht…

Fortsetzung folgt…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: